Saturday, 28. may 2011 6 28 /05 /Mai /2011 16:06

Kurz nach Mitternacht begaben wir uns langsam aber sicher zum Gate unseres Weiterfluges nach Zürich. Die Sicherheitskontrolle passierten wir diesmal problemlos und schnell. Niemand wollte australischen Sand sehen oder Sand-Taxen haben… ;-)

 

Im Abflugbereich wollten wir uns noch etwas zum Trinken kaufen. Dies scheiterte jedoch daran, da wir keine Singapore-$ mehr hatten und das Kreditkartengrätli streikte. Mussten wir eben mit trockener Kehle auf unseren Flug warten. Die Vorfreude auf den Airbus A380-800, der uns wieder nach Zürich bringen wird, war auch schon grösser. Besser gesagt, die 12 Stunden und 15 Minuten Flug, waren uns grausam zuwider.

 

Endlich konnten wir mit hunderten von anderen Rotbüechli-Leuten (Schweizern) einsteigen. Jetzt muss man wieder aufpassen, was man sagt, da versteht man uns scheinbar wieder…

Im Flugi hatten wir die gleichen Plätze wie von Singapore nach Sydney, im Upper Deck, fast zuhinterst.

Pünktlich um 1.20 Uhr setzte sich das Flugi in Bewegung. Nach einer Flughafenrundfahrt starteten wir dann doch noch in den finsteren Nachthimmel. Wahnsinnig, wie lange der 380er hat, bis er in der Luft ist, im Vergleich zum letzten Flugzeug.

In der Ferne sahen wir noch ein Gewitter am Horizont, welches für uns aber keine Gefahr war. Heute ging es relativ lange, bis überhaupt etwas serviert wurde. Nach einem Moment kam das Apéro (ein paar Nüssli) und noch einen Moment später, als wir eigentlich schon hätten schlafen wollen, kam dann doch noch der Hauptgang. Wir nahmen beide Poulet mit Kartoffeln und Gemüse. War nicht schlecht, aber auch nicht der Hammer.

Als abgeräumt war, waren wir natürlich nicht mehr müde. Karin schaute noch etwas Fernsehen und Thömu las noch im Buch. Dann vielen uns langsam die Augen zu und wir konnten vielleicht 2-3 Stunden schlafen. Zwischendurch hudelte es doch noch ein bisschen.

Bald waren wir natürlich wieder wach, in so einem Flug schläft es sich einfach nicht besonders gut. Also weiterlesen, Podcast schauen und ab und zu wieder einen Nuck nehmen.

2 Sunden vor der Landung wurde das Frühstück serviert, da schlugen wir mächtig zu. Dann „genossen“ wir noch die letzten knappen 2 Stunden Flug bis nach Zürich. In Zürich setzten wir 15 Minuten zu früh um 7.45 Uhr auf.

 

Es wartete graues und kühles Wetter auf uns. Brrr 14°C… Wir gingen durch die mürrische Zollkontrolle und warteten geduldig auf unser Gepäck. Dies dauerte einen Moment. Um 8.35 Uhr hatten wir dies auch und gingen zum Bahnhof. Und siehe da, es reichte uns noch au den 8.40-Uhr-Zug nach Bern. Thömu ging noch ins Bistro und bestellte als Wiedergutmachung für den verpassten Starbucks-Halt am Flughafen, zwei Latte Macchiatos. Dann fuhren wir rasant durchs Regenwetter nach Bern.

 

In Bern stiegen wir um und fuhren nach Boll. Dort wurden wir bei strömendem Regen von unseren Eltern abgeholt. Merci viu mau!

Im Rämelgässli konnten wir dann als erstes unsere lange ersehnte Dusche nehmen. Danach stiessen wir mit Schämpis auf unsere Rückkehr an. Anschliessend servierte uns Margrit ein feines Mittagessen, welches wir sehr genossen.

Gemütlich verbrachten wir den Nachmittag und erzählten von unserer Reise. Dies war auch gut so, waren wir doch schon über 30 Stunden mehr oder weniger auf den Beinen. Das bisschen, was wir im Flugzeug geschlafen haben, kann man ja nicht zählen.

Um 16.00 Uhr verabschiedeten wir uns dann voneinander und wir stiegen in unseren Starlet. Das komischste in unserem Autöli war, dass wir fast am Boden sassen. Zuerst wurde etwas gescheibenwischert, statt geblinkt, aber die Fahrt nach Spiez ging eigentlich relativ gut.

Zuerst mussten wir noch unser Zuhause suchen, wegen irgendwelchen Bauarbeiten war unsere Einfahrt von der Hauptstrasse gesperrt. Auch unser öffentlicher Parkplatz ist nicht mehr benutzbar. Stellen wir das Chäri halt mal auf unsere Gästeparkfelder.

 

Zuhause packten wir zuerst mal all unsere Sachen aus und schlossen die Geräte wieder dem Strom an. Dann nahmen das Znacht, welches uns Doris und Werner besorgt haben. Merci viu mau!

Dann wurde noch ein bisschen geputzt und aufgeräumt, dann gingen wir vor den Fernseher, wo wir immer wie „ulidiger“ wurden.

Wir schauten noch bis 21.00 Uhr über Stock und Stein. Während der Sendung hielten wir es auf dem Sofa kaum mehr aus. Wir wollten nur noch ins Bett. Sobald die Sendung fertig war, stellten wir den Fernseher sofort ab und sprangen ins Bett. Dort waren wir wohl nach einer Minute eingeschlafen.

 

Bis auf einen WC-Stopp schliefen wir erstaunlicherweise durch, bis wir am anderen Morgen um 8.30 Uhr vom Wecker geweckt wurden! Kein Jetlag?? Bis jetzt nicht, hoffen wir nicht, dass er nächste Nacht kommt.

 

Den Samstag verbrachten wir mit Einkaufen, Waschen und den Balkon zu geniessen.

 

So, das wärs gewesen von unserem Blog. Wir sind wieder zu Hause und werden euch sicher bald wieder sehen!

Wir haben unsere Honeymoons in vollen Zügen genossen und sie werden uns sicher immer in schönster Erinnerung bleiben.

 

Natürlich möchten wir euch noch ganz herzlich für die vielen Kommentare, Gästebucheinträge, E-Mails, Wats Apps und SMS danken. Schön habt ihr uns auf unserer Reise begleitet!

von Karin & Thomas
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Thursday, 26. may 2011 4 26 /05 /Mai /2011 17:19

Wiederum stellten wir den Wecker auf 7.30 Uhr, wie aber schon so oft, waren wir schon vorher wach. Der 57. und letzte Tag unserer Reise war angebrochen (Tag 58 findet auch noch statt, aber nicht mehr in Australien).

Also standen wir halt auf, nahmen eine Dusche und frühstückten im Hotelzimmer. Mit den eingekauften Frühstücksachen ging es gerade auf, somit wir konnten praktisch alles aufbrauchen.

Dann packten wir zum letzten Mal unsere Taschen, in der Hoffnung, dass wir nicht etwa noch Übergewicht bezahlen müssen. Schwere Dinge, wie Sand, Bücher, usw. verstauten wir im Handgepäck. Andere Dinge landeten schon im Voraus im Abfall-Eimer, welcher für unsere heutige Entsorgungstour nicht reichten…

 

Um 9.00 Uhr verliessen wir unser Hotel nochmals, um ins Zentrum zu gehen. Das Hotel war gut gelegen, so waren wir bald einmal in der Fussgängerzone. Den Turm der City Hall konnten wir leider nicht besteigen, da im Moment renoviert wird.

Wir machten nochmals zwei Souvenirshops unsicher und Karin kaufte sich prompt noch ein paar Glänggerli. Wir gingen noch etwas den Geschäften nach, kauften aber nichts mehr. Die Brisbane Arcades sind auch noch einen Satz wert. Geschäfte auf zwei Stöcken mit viel Holz und so, nur waren die Läden dort nicht wirklich interessant.

Was machen wir noch mit dem angebrochenen Tag? Kaffee-Zeit war ein gutes Stichwort. Draussen setzten wir uns in ein Strassenkaffee und bestellten wie immer zwei Cappuccinos. Dort liefen auch noch Fernseher und auf einem der Bildschirme wurde auch noch eine Sportart gezeigt, wo wir auch verstehen. NHL Eastern-Conference-Final Game 6 Boston – Tampa Bay. Komisch, wir sitzen am Morgen draussen beim Kaffee und schauen ein Live-Spiel, welches am Abend in Amerika stattfindet. Per SMS wurde abgecheckt, ob Boston-Fan Jöggu wohl auch vor dem Bildschirm sitzt und es war auch so. :-) Als der Kaffee aus war, wollten wir bezahlen, mussten aber noch ein Fläschchen Wasser kaufen, da wir nur noch 5$ Bargeld hatten und die Mindestlimite von der Beiz von 10$ nicht erreicht haben.Später erfuhren wir noch von Jöggu, dass Boston das Spiel verloren hat.

 

Im Tourismusbüro kauften wir uns gleich noch zwei Tickets für den Airport-Train, welcher 13.50$ kostete. Dann machten wir uns langsam auf dem Weg zum Hotel. Dort putzten wir nochmals die Zähne und checkten dann mit Sack und Pack aus.

Durch die George-Street waren es knappe 10 Minuten, bis wir bei der Roma Station ankamen. Dort fanden wir problemlos das richtige Perron und warteten dort auf unseren 12.06 Uhr Zug. Zur Zeitüberbrückung frumselten wir noch eine Orange, welche noch übrig war.

Mit dem Zug waren wir dann in 20 Minuten am internationalen Flughafen. Bevor wir eincheckten, stellten wir unser Gepäck noch kurz auf eine Waage. Der grosse Handgepäck-Rucksack war schon mal viel zu schwer, 13.75kg, statt den zugelassenen 7kg. Für die zwei grossen Taschen waren wir wohl innerhalb der Toleranz.

Somit gingen wir mit einem guten Gefühl zum Check-In. Und siehe da, beide Taschen waren je 21.8kg schwer, etwa gleich schwer wie bei der Anreise.

Es war gerade Zmittagzeit, also kauften wir uns noch etwas. Karin ging zum Chinesen und Thömu besuchte die Chickenbude. Es war ganz gut, aber wir hätten auch etwas Kleineres genommen, mussten wir doch noch etwas stehen lassen, so viel bekamen wir aufgetischt.

 

In einem Souvenir-Shop gängelete sich Karin noch das letzte T-Shirt, dann gingen wir zur Sicherheitskontrolle. Erstaunt sahen wir dort noch so ein „Ausreise-Formular“. Noch nie von so etwas gehört, wir fragten, ob wir das wirklich ausfüllen müssen. Der Herr bejahte dies. Also, Formular ausfüllen und dann zur Sicherheitskontrolle. Karin kam problemlos durch. Bei Thömu scheiterte es am Rucksack. „To many items inside…“ Kein Wunder, bei den fast 14kg! Thömu musste nochmals auf die andere Seite des Scanners, dann wurde der Rucksack etwas erleichtert. Drei Sicherheitsleute schauten aufmerksam, was da alles rauskommt. Sie bestaunten die Farbenpracht der angelegten Sandsammlung und teilten mit einem breiten Grinsen mit, dass Thömu noch Sand-Taxen bezahlen müsse:-). Als der Inhalt des Rucksackes, verteilt in etwa 3 Boxen, durch den Scanner kam, war alles Ok und Thömu konnte ihn wieder beladen. Das ganze ging ja noch gut und das Personal nahm das ganze mit Humor.

 

Nach diesem Intermezzo mussten wir nicht mehr lange warten und wir konnten boarden. Also stiegen wir in den Airbus A330-300 der Singapore Airlines und nahmen auf der Seite gerade hinter dem Flügel Platz.

Pünktlich um 14.40 Uhr starteten wir in Brisbane bei schönstem Sonnenschein. Somit verliessen wir diesen schönen Kontinent mit viel Wehmut. Wir flogen quer über Australien und konnten nochmals den einen Blick aufs Outback werfen. Um den Ayers Rock zu sehen, flogen wir aber zu nördlich.

Das Nachmittags-Essen war schon mal ganz gut, für Karin gab es Chicken mit Reis und Thömu nahm Rindsragout mit Kartoffelstock. Beides schmeckte uns ganz gut.

Dann vertörleten wir uns etwas die Zeit mit Blog schreiben, Boardunterhaltungssystem, lesen und mit dem Schauen der ersten „Über Stock und Stein“ Sendungen (Podcast auf iPhone), damit wir für den Freitag (SF bi de Lüt) nicht ganz den Faden verloren haben.

Um 19.20 Uhr Brisbane-Zeit oder 17.20 Uhr Ortszeit verliessen wir Australien endgültig, indem wir aufs offene Meer zuflogen. :-(

Zwei Stunden vor der Landung wurde noch ein kleines Znacht serviert. Thömu bestellte das falsche und bekam Ziebelächuächä mit Speck. Karin war so nett und half mit ihrem Thai-Chicken tauschen.

Nach einem ziemlich ruhigen Flug landeten wir um 20.50 Uhr Ortszeit in Singapore.

 

Dort konnten wir nach dem 8-stündigen Flug endlich wieder einmal die Beine vertreten. Zuerst musste aber noch das schwere Handgepäck auf ein Wägeli, dann schlenderten wir von Laden zu Laden im grossen Flughafen-Einkaufszentrum. Gekauft haben bis jetzt jedoch nichts. Wir waren zu müde, um noch grosse Sprünge zu machen. Wir besorgten uns einen gratis-Internet-Account und liessen uns auf ein paar bequemen Sesseln nieder. Dazwischen gönnten wir uns noch eine Bein-Fussmassasche in einem Massagesessel, welche Wohltat!

Da sind wir nun immer noch und warten auf unseren Flug, welcher um 1.20 Uhr startet. Nach ca. 12 Stunden Flug werden wir dann um 8.00 Uhr in Zürich ankommen.

von Karin & Thomas
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Thursday, 26. may 2011 4 26 /05 /Mai /2011 17:04

Heute wollten wir mal wieder ausschlafen und haben den Wecker auf 7.30 Uhr gestellt. Wir waren aber bereits um 07.00 Uhr wach und standen eben auf. Nach der Dusche frühstückten wir gemütlich und räumten ein letztes Mal unsere Sachen in Biff. Den Cabinschlüssel mussten wir in den Briefkasten werfen, da das Büro noch nicht geöffnet hatte.

 

Karin übernahm für den Morgen das Steuer und fuhr auf den Parkplatz vom Australia Zoo. Jep genau Australia Zoo. Dort wo wir gestern bereits waren… Uns hat es dermassen angegurkt, dass wir DIE grosse Show verpasst haben, dass wir uns entschieden haben, dies heute nachzuholen. Wir haben aber in einem Prospekt gelesen, dass es auch so 2-Tages-Pässe gibt. Da wir gestern nur den Tageseintritt gelöst hatten, wussten wir nicht, ob wir heute den 2-Tages-Pass noch lösen können, oder ob wir wieder den vollen Preis bezahlen müssen. Wir gingen also mit der Quittung von gestern zur Kasse und fragten nach, ob wir noch das Upgrade zum 2-Tages-Pass lösen können. Die Frau an der Kasse war heute wohl gut gelaunt und hat uns zum Glück das Upgrade gegeben. Eigentlich hätten wir bis gestern um 15.00 Uhr das Upgrade machen müssen. Vielen Dank also!!! Wir bezahlten die 28$ pro Person und konnten nun wieder in den Zoo hinein.

 

Als erstes gingen wir wieder zu den Echsen. Diese konnten wir gestern gar nicht richtig geniessen, da wir soooo den Anschiss hatten wegen der Show. Heute konnten wir die Echsen viel entspannter ansehen. Da es aber noch früh war, waren diese natürlich noch am pennen. Ganz im Gegensatz zu den Asiatischen Ottern. Diese waren bereits sehr damit beschäftigt, miteinander zu spielen. Im Wasser zu zweit, an Land zu dritt. Der Dritte war wohl Wasserscheu:-) .

 

Was nun? Für die Elefantenfütterung war es noch zu früh, für die Show war es noch zur früh… Also ab zu den Kängurus. Die haben nach der langen Nacht bestimmt Hunger. Zuerst mussten wir aber noch Münz machen, denn wir hatten keine 2$-Müntze mehr. Wir gingen in den Shop und wollten Münz machen, als uns die Angestellte sagte, dass sie hier auch Futter verkaufen. OK, her mit dem Säckchen. Nun steuerten wir direkt das Kängurugehege an. Als wir eintraten, sahen wir genau ein Känguru, welches dem Pfleger zuschaute, wie er den Park putzt. Schliesslich muss auch die Arbeit des Zoo-Personals kontrolliert werden. Wir gingen nun über die kleine Brücke und dort war der grosse Teil der Jacks. Die meisten natürlich noch am schlafen. Aber zwei hatten schon ein kleines Hüngerchen. Diese haben von uns dann auch etwas bekommen. Thömu begab sich auf Augenhöhe vom ersten Jack und der frass genüsslich aus der Hand. Der zweite Jack merkte das und hüpfte auch zu den beiden. Thömus Hand war zum Glück genug gross für beide Mäuler. Selbstverständlich durfte auch Karin die Futterstation spielen und nahm das Futter in die Hand. Auch bei ihr hatten beide Mäuler in der Hand Platz.

Wir gingen ein Stück weiter und landeten bei den Männchen. Diese waren noch alle am liegen bis auf einen. Der bekam von uns auch das Futter. Liegend gibt’s nix!! Einer lag cool auf dem Weg und Thömu legte sich zu ihm. Als Thömu wieder aufstand, lag unser grosses Objektiv auf dem Weg und Jack streckte und drehte sich gerade in diesem Moment und begrub unser Objektiv unter sich. Super was jetzt. Jack schläft wieder und wir wollen unser Objektiv wieder. Wir entschuldigten uns bei ihm und schoben das Känguru halt zur Seite. Ihm passte das überhaupt nicht und stand auf. Dann hat ihn irgendetwas erschreckt und er hüpfte davon. Sorry Mate!

 

Jetzt war es aber höchste Zeit das Gehege zu verlassen und in die Nähe des Einganges zu gehen. Denn um 10.30 Uhr war die Elefantenfütterung. Auf dem Platz waren bereits sehr viele Leute, welche für die Fütterung anstanden. Wir dachten, neeeeee da stehen wir nicht an, geht bestimmt ewigs. Deshalb begaben wir uns ein wenig in den Hintergrund. Eine Pflegerin verzapfte da noch irgendwelches Zeugs und auf einmal kamen die drei Elefantendamen angetrampelt. Sie stellten sich auf ihr Plätzchen und streckten bereits den Rüssel aus. Sie wussten genau, was jetzt abgeht. Die Fütterung begann und jeder der anstand, durfte den Elefanten etwas geben. Wir schauten dem treiben ein Weilchen zu und gingen etwas näher heran, um bessere Fotos von den Elefanten zu machen. Auf einmal merkte Thömu, dass bei der Elefantendame Siam fast niemand mehr anstand. Es juckte ihn gewaltig und deshalb drückte er Karin den Föteler in die Hand und begab sich in die Reihe. Nach wenigen Minuten kam er dran und stand vor der grossen Dame und streckte die Hand aus. Da Siam nicht heikel ist, von wem sie das Futter bekommt, hat sie sich auch das Rüebli aus Thömus Hand geholt. Er kam mit einem breiten Grinsen und einer nassen Hand (Schnuddernase von Siam) zu Karin und sie konnte sich jetzt den Repekt vor Siam doch auch noch überwinden. Also ab in die kleine Reihe, Melone fassen und danach stand Karin vor Siam hin. Siam hatte noch nicht genug und streckte den Rüssel nach der Melone in Karins Hand aus. Es fühlt sich rau und nass an. Wir warfen noch ein 5$-Nötli in den Pott und bekamen als Dank ein Elefantenschlüsselanhänger. Jööö :-).

 

Jetzt war es bereits 10.40 Uhr und wir begaben uns langsam aber sicher zum Crocoseum. Dort findet DIE grosse Show statt. Thömu entschied sich für die rechte Seite der Tribüne. Sie sei vom Licht her besser zum fotografieren :-). Wir nahmen an der Sonne Platz (am Schatten war es heute bei Biese ziemlich frisch) warteten bis die Show begann. Auf der Tribüne liefen die Angestellten noch mit kleinen Tieren herum. Wir beobachteten kurz das Geschehen um uns und als wir merkten, dass jemand vor uns durchlaufen wollte, machten wir ein wenig Platz und drehten unsere Köpfe wieder in die grade Position und sahen einer kleinen Schlage direkt ins Gesicht. Huch! Um Punkt 11.00 Uhr begann die Show. Wie es sich für Aussis gehört, wurde zuerst etwas Stimmung gemacht und danach hatten die drei Elefantendamen noch einen Auftritt. Sie zeigten sich noch einmal dem Publikum und gingen danach wieder zurück in ihr Gehege. Danach kamen noch mehr Leute mit Schlagen, diesmal mit grösseren. Zum Glück kamen die nicht auf die Tribüne. Der eine ging mit seiner Phyton ins Wasserbecken und lies sein Tier schwimmen. Er schwamm ihr danach hinterher und verschwand Backstage.

 

Dann war der Auftritt der Vogelwelt. Zuerst schwirrten uns 2 Papageie um die Ohren, danach kamen noch Kakadus und noch die kleinen Papageie, welche wir auf Magnetic Island mit Honig gefüttert hatten. Was für ein Gezwitscher im Stadion :-). Als Bouquet der Vogelshow kam noch ein gigantisches Exemplar geflogen. Wir waren so am staunen, dass wir doch glatt verpasst haben, was das für ein Vogel ist. Thömu meinte, dass es ein Kormoran sei. Die Spannweite dieses Vogels war bestimmt um die 2.5 – 3 Meter. Also wirklich ein unglaublich grosser Vogel. Wir haben vorher noch nie so etwas gesehen…

 

Nun kamen wir zum Höhepunkt der Show, den Krokodilen. Ein Krokodil kam im Wasser geschwommen und zwei Pfleger liefen dem Kroki voraus. Der Pfleger erzählte wieder viel über das Krokodil und löckte es zuerst mit einem Fisch aus dem Wasser. Das Kroko nahm einen Satz aus dem Wasser und bekam den Fisch in den Mund geworfen. Als zweites bekam es eine Wurst. Auch für dieses Guddi, musste Herr oder Frau Kroki zuerst aus dem Wasser kommen und sich danach strecken. Als drittes wurde ihm wieder ein Fisch serviert. Dafür musste er sich aber sehr lang machen. Denn da stand der Pfleger auf einem Podium und das Kroki streckte sich direkt aus dem Wasser. Und als letztes gab es noch ein ganzes, gerupftes Huhn. Danach war die Show zu Ende und die Zuschauer verliessen das Crocoseum. Es war eine super Show und es hat sich gelohnt, heute nochmals hin zu gehen.

 

Nun wollten wir sehen, ob die Fotos, welche beim Elefantenfüttern gemacht wurden, bereits aufgehängt wurden. Dem war leider nicht so. Wir wollten aber sehen, wie unsere Fotos waren und beschlossen, zuerst einen Kaffee trinken zu gehen. Wir gingen einen Stock höher und bestellten uns im Foodcourt 2 Cappuccinos und einen Schoggimuffin. Danach gingen wir wieder runter und sahen unsere Fotos hängen. Wir nahmen sie aus dem Gestell und beschlossen gleich, diese auf eine CD brennen zu lassen. Wir gingen also zum Fotoschalter und fragten gleich noch nach, ob es möglich wäre, die Fotos vom Koala göimelen von gestern auch noch gerade drauf zu brennen. Dies war kein Problem (sie fanden uns auch ohne Referenznummer) und wir wurden gebeten, in 30 Minuten nochmals wieder zukommen. Super. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir den Kaffeehalt erst jetzt gemacht. Janu. Es gibt ja viel zu sehen in diesem Zoo. Wir gingen zum Koalagehege und schauten den beiden zu, welche gerade mit streiten beschäftigt waren. Grosser Koala gegen kleinen Koala. Gewonnen hat – kleiner Koala!!!! Nebenan war gerade ein grosses Krokodil mit offenem Mund am schlafen. Es war nicht einmal einen Meter weit von uns entfernt.

Da nicht gerade viele Leute im Park waren, dachten wir, dass die CD bestimmt nicht 30 Minuten hat, bis sie fertig gebrannt ist und so gingen wir kurz darauf wieder zum Fotoschalter. Juhuu unsere CD war bereits fertig und nun konnten wir weiter. Schliesslich stand noch Diverses auf dem Programm. Wir gingen zum Ausgang, wo es noch kurz eine Fotosession mit der Zinn-Familie Irwin gab. Danach setzten wir uns wieder in unseren Biff und steuerten den Lookout der Glasshouse Montains an. Die Glasshouse Mountains sind so Felszacken in der absolut flachen Landschaft. Als Captain Cook diese vom Meer aus sah, wie sie in der Sonne schimmerten, nennte er sie eben Glasshouse Mountains. Am Lookout gab es kurz ein paar Fotos und nun übernahm Thömu das Steuer um die letzten paar Kilometer bis zu unserem Endziel Brisbane zu fahren. Über die Autobahn ging es auf direktem Weg zu unserem Hotel Ibis. Franzi lotste uns gekonnt und ohne Fehler. Unterwegs tankten wir noch Biff voll, denn wir müssen ihn ja voll wieder abgeben.

 

Im Hotel kamen wir gegen 14.15 Uhr an und checkten ein. Die Hudärä hinter der Rezeption fertigte uns ab und plauderte derweilen lieber mit der Kollegin. Wir wussten zum Teil nicht, ob sie nun mit uns oder mit der Kollegin spracht. Wir stellten unsere ganzen Sachen in unser Zimmer in 4. Stock und machten uns anschliessend direkt auf den Weg zur SpaceShip-Filiale. Franzi hatte in der Stadt etwas Mühe mit dem Empfang und es ging eine Weile, bis er uns gefunden hat. Wir bogen ein letztes Mal mit unserem Biff ab und parkierten ihn vor dem Garagentor der SpaceShip-Filiale. Danach schauten wir noch einmal (war etwa das 1'000 mal) nach, ob wir nicht noch etwas vergessen hatten und ob das Sackmesser von Thömu doch nicht noch irgendwo ist. Es war nichts mehr von uns drin, auch nicht das Sackmesser, und somit schlossen wir Biff ein letztes Mal ab. Nun kam die Abgabe von Biff dran. Der Typ nahm die Schlüssel und kontrollierte, ob alles in Ordnung sei. Natürlich war alles in Ordnung. Wir trugen Sorge zu unserem Biff! Wir gaben Biff mit nun 228’293km ab. Der Typ zeigte uns noch, wie wir am besten wieder zurück in die Stadt kamen. Wir waren doch ca. 4km ausserhalb des Stadtzentrums. Mit dem Taxi wollten wir nicht, mit dem Bus wollten wir nicht, latschen wollten wir sicher auch nicht und somit viel unsere Wahl auf die Fähre. Wir verabschiedeten uns von Biff und liefen ca. 10 Minuten bis zur Fährenstation, wo wir in ein kleines Boot stiegen, welches die Passagiere auf die andere Seite des Brisbane Rivers brachte. Als wir so im kleinen Boot sassen, sahen wir am Himmel ein Singapore Airlines Flugi. Das war gegen 14.40 Uhr. Da wurde uns bewusst, dass wir nur noch 24 Stunden in Australien sind :-(. Das kleine Bootli setzte sich in Bewegung und brachte uns auf die andere Seite. Dort mussten wir ca. 3 Minuten auf die grosse Fähre warten, welche und nun Richtung Zentrum brachte. Wir genossen die Fahrt und hatten so auch gerade die Skyline von Brisbane gesehen. Nach 45 Minuten Fähre fahren, stiegen wir am North Quai aus. Das Wetter war schön aber sehr windig und mit 18°C doch etwas frisch. Bevor wir nun die Souvenirläden unsicher machen wollten, gingen wir zurück ins Hotel und zogen uns wärmere Kleider an. Dies war auch der Zeitpunkt, die Australische Flip Flop-Saison zu beenden. Seit Cairns haben wir diese Dinger immer angehabt, egal wie kalt es war.

 

Wir schlenderten nun los Richtung Fussgängerzone. Dort hatte es viele Läden und auch viele mit Souvenirs. Hier haben wir noch das ein oder andere Souvenir und Mitbringsel gefunden. Um 18.00 Uhr waren die meisten Läden geschlossen und unsere Suche nach einem Restaurant begann. War gar nicht so einfach, hat es hier meistens Fastfoodbuden oder Foodcourts. Wir fanden aber trotzdem eine Beiz. Im Café Mondial nahmen wir draussen unter den Wärmestrahler Platz und bestellten uns ein Kräuterbrot als Vorspeise. Thömu hatte heute Lust auf ein gutes Stück Fleisch und bestellte sich ein Fillet Mignon mit Kartoffelstock und Salat, was er natürlich nicht wusste, und für Karin gab es heute Sizzling Fajitas. Karin fand ihr Essen äusserst lecker, aber Thömu mochte sein Fleisch und den Salat nicht so rühmen. Wie es sich für die Familie Ryf gehört, schlossen wir auch dieses Mahl mit einem Espresso ab. Leider hat Karin heute das Kaffeerähmli im Hotel vergessen und darum musste sie ihren Espresso schwarz trinken. Kommt halt davon, wenn man keine Milch dazu bestellt :-).

Nach dem Bezahlen gönnten wir uns an unserem letzen Abend in Australien noch einen Schlummertrunk. Wir gingen in die Bar auf der anderen Strassenseite und bestellten uns Sex on the Beach. Heute war noch ein abartig wichtiges Football-Spiel und alle liefen in violetten Trikots herum. Das Spiel wurde natürlich im TV übertragen. Es spielte Queensland gegen New South Wales. Das muss so etwas wie EM in Australien sein, wenn da ein Staat gegen einen anderer spielt. Wir schauten dem Spiel gespannt zu und kamen hinten und vorne nicht draus, um was es da im Spiel überhaupt geht. Warum haben die Spieler den „Ball“ immer in der Hand? Warum werfen die Spieler den Ball immer zum Mitspieler zurück und nie nach vorne? Warum rennen die immer ineinander? Warum behält die Mannschaft den Ball, wenn sie am Boden liegt? Warum werden die Punkte so komisch verteilt? Warum ist das Tor so hoch? Warum hat das Tor kein Netzt? Und warum ist der Ball hier nicht rund? All diese Fragen werden wir wohl Zuhause noch herausfinden müssen.

 

Als wir unsere Cocktails ausgetrunken hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Wir fragten an der Rezeption noch nach, wann die Checkout-Time ist (die Hudärä am Nachmittag wollte uns das nicht sagen) und wie man am besten und schnellsten zum Flughafen kommt. Der nette Herr sagte uns, dass die Checkout-Time um 11.00 Uhr sei, er bot uns an, diese bis um 12.00 Uhr zu verlängern. Da wir morgen sowieso um Mittag herum am Flughafen sein mussten, kam uns das gerade recht und wir verlängerten unsere Checkout-Time auf 12.00 Uhr. So müssen wir keine Lösung fürs Gepäck suchen.

 

Danach gingen wir hoch in unser Zimmer und liessen zum ersten Mal in unseren 2-monatigen Honeymoons den Fernseher an. Schliesslich wollten wir wissen, wer das Spiel gewinnt. Dazu schrieben wir noch den Blog und packten unsere Taschen neu. Übrigens Queensland hat das Footballspiel gewonnen.

von Karin & Thomas
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Thursday, 26. may 2011 4 26 /05 /Mai /2011 17:03

Wir wurden heute um 07.00 Uhr vom Wecker aus dem Schlaf geholt. Das Wetter war super, also nichts wie raus aus den Federn. Nach dem Duschen und Frühstücken, mussten wir wieder unseren ganzen Bazar zusammenräumen und in Biff verstauen. Danach checkten wir aus und fuhren zum Strand. Den wollten wir natürlich auch noch gesehen haben. Es war noch nicht einmal 09.00 Uhr Morgens und am Strand und im Wasser der Sunshine Coast war schon reger Betrieb. Viele gingen spazieren und Surfer hatte es auch. Nach ein paar Beobachtungsminuten fuhren wir nach Mooloolaba ins Underwater World. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Eintrittspreise sahen. 33$ pro Person! Gibt’s da noch einen Seehund gratis dazu oder was?

 

Wir bezahlten die 66$ und bekamen einen Stempel auf den Arm gedrückt. Nun können wir raus und rein im Aquarium, wie es uns gerade passt. Wir kamen zuerst zu den kleinen Fischlis, welche am Great Barrier Reef herumkurven. Nachdem wir alle, auch die Steinfische (sieht man fast nicht, sehen aus wie Steine und sind nicht ungefährlich, wenn man darauf steht) gesehen haben, gingen wir zwei Stöcke tiefer. Dort war ein 80 Meter langer Glastunnel. Da musste man nicht einmal selber laufen, sondern konnte auf das Förderband stehen. Wir hüpften also auf das Förderband und unsere Reise durch die tiefe Unterwasserwelt begann. Wir sahen verschiedene Haie, Rochen und sonst noch allerlei Fische. Als unsere Reise auf dem Förderband zu Ende war, beobachteten wir noch ein Weilchen die Haie, welche immer auf uns zu schwammen und danach wieder weg gingen. Wollten wohl schauen, was das für zwei Obertouris sind. :-) Später gingen wir zu den Fröschen, anderen Fischen, statteten den Fischottern einen Besuch ab (die pennten jedoch) und am Schluss landeten wir bei den Seelöwen. Wir wussten, dass um 11.00 Uhr eine Show war und so nahmen wir noch husch einen Cappuccino und setzten uns danach auf die Tribüne. Die Show war nicht Weltklasse aber trotzdem lustig. In der Mitte der Show, wurde eine aus dem Publikum runtergebeten und diese sollte assistieren. Sie stand da also am Beckenrand und bekam zuerst einmal einen Tintenfisch zugeworfen. Wäääääh. Bis dahin sah es noch echt aus. Aber danach ging die „Assistentin“ zur Showleiterin und sollte eigentlich vom grössten Seelöwen einen Muntsch bekommen. Als der auf sie zu kam, hebte er seine Flosse und die Frau flog ins Wasserbecken:-). Der Seelöwe kam ihr nicht einmal an und schon flog sie ins Wasser. Von da an, wussten wir, dass sie bestimmt eine Angestellte vom Aquarium sein musste.

 

So nun mussten wir aber weiter. Denn schliesslich stand bereits der nächste Zoo auf dem Programm. Wir fuhren nach Beerwah in den Australia Zoo. Dieser Zoo hat Steve Irwin aufgebaut. Der hatte mal eine Show, welche immer auf RTL2 zu sehen war. In der Sendung war er immer im Outback unterwegs und hat Schlangen, oder andere Tiere dort gesucht und viel über sie erzählt. Er hatte auch ein Faible für Krokodiele. Deshalb wurde er auch Crocodile Hunter genannt. So hiess übrigens auch die Sendung auf RTL2. Steve Irwin lebt heute nicht mehr. Er wurde im Jahre 2006 von einer Roche gestochen.

 

Wir parkierten Biff ordnungsgemäss auf dem Parkfeld und gingen zur Kasse. Der Parkplatz war schon ziemlich voll, worüber wir sehr staunten. War es doch erst 12.15 Uhr. An der Kasse wollten sie natürlich auch wieder Geld. Viel Geld. 59$ pro Person! Als wir nun drinnen waren, bemerkten wir, dass die Wildeste Show auf der Welt heute nur um 11.00 Uhr stattfindet (off-season). In einem Prospekt lasen wir noch, dass die Show 2x pro Tag stattfinde. Scheisse – nun haben wir das Beste verpasst. Uns wurmte das ziemlich und wir hatten ein Weilchen damit zu kämpfen… Janu, nun ist es halt mal so! Wir schauten uns zuerst die verschiedenen Echsenarten an, danach gingen wir zu den Krokodilen. Es hatte sehr viele, Salzwasser- und Süsswasserkrokos, aber die lagen einfach da und bewegten sich keinen Millimeter, immerhin war das Maul weit geöffnet.... Danach haben wir ein Koalagehege entdeckt, welches wir natürlich ansteuerten. Da waren vier Koalas drin, welche entweder mit schlafen, essen, kratzen oder herumlaufen beschäftigt waren. Diesen knuddligen Tierchen schauten wir ein Weilchen zu und begaben uns danach in einen anderen Parkteil. In diesem Parkviertel waren Kamele, Bärenkatzen, Cassowaries, Dingos und Tasmanian Devils Zuhause. Die Dingos und Devils waren aber gerade beim Mittagsschläfchen.

 

Nach diesem Rundgang plagte uns ein kleines Hüngerchen und wir gingen in die Parkmitte. Dort war ein Foodcourt. Beide nahmen eine Pizza Hawaii. Als wir diese gemampft haben, war es höchste Zeit zum Gehege Nr. 18 zu gehen. Dort bekam das Krokodil noch spektakulär etwas zu essen. Der Wärter spazierte um den Kroki-Pool und erzählte einiges über die Tiere. Das Kroki bewegte sich immer in seine Richtung. Schlussendlich lockte er das Viech aus dem Wasser und liess es nach seinem Zmittag schnappen. Dann gingen wir zurück zur Parkmitte. Dort warteten gerade die Koalas drauf, mit den Besucher fotografiert zu werden. Nach einer kurzen Besprechung haben wir uns entschieden, dies auch zu tun und begaben uns zu den Koalas. Wir waren gerade die einzigen und bezahlten die 20$ pro Person/Foto (ist viel, musste nun aber doch noch sein ;-)). Thömu wollte noch unsere Kamera einstellen und somit war Karin zuerst dran. Sie bekam kurz eine Instruktion wie sie ihn halten soll und danach war es soweit und sie bekam den Koala in die Arme. Die beiden Fotografen (der vom Zoo und Thömu) drückten ab und danach dachten wir, wir müssten den Koala direkt wieder abgeben. Aber nein, wir haben mit unserer eigenen Kamera auch noch fotografieren dürfen und haben den Koala schlussendlich bestimmt 5 Minuten knuddeln dürfen. Danach wurde gewechselt und auch Thömu kam ins Vergnügen, den Koala zu halten. Der Koala hiess übrigens Leno und war 7 Jahre alt und totaaaal relaxt. Er schlief uns fast auf den Armen ein und machte also absolut keinen gestressten Eindruck. Ungerne gaben wir Leno wieder zurück und suchten das WC. Thömu hatte solchen drang, dass er fast jede Tür aufriss und fast im Parkbüro landete. Eine nette Dame zeigte Thömu aber den richtigen Weg.

 

Als nächstes standen die Kängurus auf dem Programm. Wir machten die Türe zum Gehege auf und sahen bereits einen Selecta-Automaten mit Kängurufutter drin. Wir dachten, wenn wir bereits einen Koala gehalten haben, können wir ja auch noch die Kängurus füttern. Also liessen wir die 2$ in den Automaten und bekamen ein Säckchen mit Futter. Zuerst statteten wir aber noch den Echidnas (Schnabeligel) einen Besuch ab, welche ungeduldig in ihrem Rervier herumigelten. Als wir bereits auf dem Feld waren, suchten wir uns ein Känguru aus und gingen in seine Nähe. Dort nahm zuerst Karin etwas Futter aus dem Säckchen, aber das Känguru wollte nichts haben. Tja selber schuld. Als sich Karin mal umdrehte, sah sie, wie ein Känguru auf sie zuhüpfte und die Nase ausstreckte. Huch nicht so ungeduldig!!! Das Tier frass Karin genüsslich aus der Hand und lies sich ohne Probleme streicheln. Nun wollte Thömu den Kollegen auch noch was zu Futtern geben und nahm das Säckchen und Karin den Fotoapparat. Das Känguru war ein Nimmersatt und frass auch Thömu aus der Hand. Dann bekamen die beiden noch Gesellschaft vom Känguru, welches zuerst nichts wollte. Thömu war aber heute gut gelaunt und gab dem zweiten Jack auch noch etwas. Als sie das Futter gefressen hatten, glaubten die beiden uns nicht, dass im Säckchen nichts mehr drin war und wollten das selber sehen. Also steckten sie die Nase ins Säckchen :-). Wir hätten denen Stundenlang zuschauen und streicheln können, aber wir wollten ja noch den Rest des Zoos sehen. Wir gingen weiter im Gehege und sahen weitere Kängurus. Da waren jetzt aber überall Weibchen mit Jungen. Und diese haben aus dem Beutel geschaut und zusammen mit Mama Gras gefressen! Jööööööööö :-). Nun verliessen wir das Kängurugehege und gingen in Richtung Afrika. Dort waren Elefanten und Tiger zu sehen. Besonders das Elefantengehege war sehr schön. Es war richtig gross und die drei Bewohnerinnen hatten wirklich viel Platz. Wir sahen uns noch die Tiger an. Der eine war gerade mit dem Pfleger an der Leine am spazieren und der andere Tiger hatte gerade alle Pfoten voll zu tun, mit dem Ball im Wasser zu spielen. Es war bestimmt einen Art Bewegungstherapie :-). Als wir da so an der Scheibe standen, warf der Pfleger den Ball in unsere Richtung ins Wasser. Und splash, der Tiger hinterher :-). Der flog also direkt auf uns zu. Wow, so nah waren wir einem Tiger noch nie, nur die Scheibe war noch dazwischen (ist wohl auch besser so…). Nach einer Weile verliessen wir den Tiger und kamen zu den kleinen Pandas (Red Panda), welche gerade Futter bekamen.

 

Danach waren wieder Koalas dran. Im Zoo hatte es so einen Koala-Walk. Auch hier konnte man die Koalas streicheln, aber nicht halten. Danach ging der Weg weiter ins Red-Kängurugehege. Diese waren entweder gerade mit Fressen oder Herumliegen beschäftigt. Der eine lag auf dem Rücken, der andere mitten auf dem Weg. Als sich Thömu zu ihm legte, machte der keinen Wank. Und so gab es coole Fotos von den zwei Angebern :-). Als Karin diese beiden so am fotografieren war, merkte sie, wie sich jemand an ihren Flip Flops zu schaffen macht. Blick zurück – Sälüüü Känguru, der Flip Flop ist nicht zum essen. Er bekam noch ein paar Streicheleinheiten und lies Karin danach weiter fotografieren. Ganz lustig war ja die Zoobesucherin, welche einem Känguru geholfen hat sich zu kratzen :-)

 

Nun waren wir schon fast am Ende vom Zoo und da warteten die Wombats. Im grossen Gehege waren vier Exemplare. Drei am Fressen und einer lochte die Pflanze aus, welche da als Dekoration war… Zum Schluss liefen wir noch durchs Schlangengebäude und machten uns danach auf den Weg zum Fotoladen. Wir wollten doch noch unsere Koalafotos abholen. Als wir diese hatten, machten wir uns auf den Weg zum Auto.

 

Es war bereits nach 16.30 Uhr und wir hatten noch keinen Schlafplatz für heute gefunden. Wir schauten auf der Karte nach und fuhren wieder ein wenig zurück, nach Landsborough. Dort kauften wir uns im IGA noch Milch, Flöckli und Brot ein und suchten anschliessend den Campingplatz auf. Da es aber schon ziemlich kalt war, wollten wir nicht, wie zuerst geplant, im Biff schlafen, sondern haben uns nach einem Cabin erkundigt. Es hatte noch freie und der Besitzer zeigte uns den Weg ins Cabin. Als er aufschloss und das Licht an machte, staunten wir nicht schlecht. Es war ein grosses geräumiges Cabin. Lustig fanden wir auch, dass er uns als erstes im Cabin zeigte, wie der Fernseher zu bedienen ist :-).

 

Dieser Campingplatz hatte einen öffentlichen Computer im Büro und den nutzten wir sogleich. Denn schliesslich mussten wir noch das Check-In für den Flug am Donnerstag machen. Natürlich ging der Computer nicht ohne Geld und somit bezahlten wir 2$ für 20 Minuten Internet. Fürs Check-In hat es gereicht, für den Blog updaten leider nicht…

 

Danach gingen wir zurück ins Cabin, machten Kafi Gomple zum Znacht, schrieben Blog, schauten uns die Fotos nochmals an und liessen den Tag mit einem leckeren Tee ausklingen.

von Karin & Thomas
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Thursday, 26. may 2011 4 26 /05 /Mai /2011 17:02

Heute wurden wir vom Wecker bereits um 07.00 Uhr aus dem Schlaf geholt. Duschen und Frühstücken war angesagt. Danach räumten wir unseren Bazar zusammen und verfrachteten alles in unseren Biff. Nun wollten wir Hervey Bay noch bei Tageslicht sehen und fuhren zum Meer runter. Dort parkierten wir unser Auto und gingen zum Strand. Dort waren wir nicht mal eine ganze Minute, denn speziell ist dieser Strand dort nicht wirklich.

 

Bevor unsere Reise weitergehen konnte, musste Biff noch vollgetankt werden. Thömu hatte gestern, als wir mit dem Car unterwegs waren, eine günstige Tankstelle gesehen. Nach ein paar Minuten haben wir die Woolworth-Tankstelle auch wieder gefunden. Und das ohne Navi!!! An dieser Tankstelle war der Most 1.41 und mit dem Gutschein, welchen wir mal bekommen haben, bekamen wir noch 4cents Rabatt :-). Karin ging derweilen in den Woolworth, um noch Wasser, Jogurt und Brot zu kaufen und ging mit einem 50$-Schein hinein. In dieser Filiale hatte es sogenannte „Self-Checkouts“, was Karin doch prompt machte. Da scannt man den Einkauf selber ein und stopft das Geld in den Automaten.

 

Nun konnte unsere Fahrt losgehen. Karin übernahm das Zepter und wir fuhren nach Tin Can Bay. Im Reiseführer stand, dass dort am Vormittag Delfine beobachtet werden könnten. Das wollten wir natürlich sehen. Als wir dort um ca. 11.00 Uhr ankamen, haben wir vom Restaurant vernommen, dass die Delfine meistens um 8.00 Uhr vorbei kommen und später nicht mehr. Schade, die Delfine hätten wir gerne gesehen. Denn dort kommen sie wirklich direkt ans Ufer und man könnte diese auch Füttern. Da wir halt zu spät waren, tranken wir im Restaurant einen Cappuccino. Als die Tassen leer waren, ging unsere Fahrt auf der Hauptstrasse weiter. Es war sehr mühsam zum fahren, da all paar Kilometer eine Baustelle kam und wir so nicht wirklich schnell vorwärts kamen.

 

Aber auch mit diesen vielen Baustellen, erreichten wir unseren nächsten Zwischenhalt – Rainbow Beach. Dort hat es farbige Sandklippen. Im Reiseführer war auch nicht so viel über den Rainbow Beach beschreiben und schlecht angeschrieben war es auch. Wir fuhren nun also auf einen Parkplatz beim Strand vorne und wussten nicht so recht, ob wir am richtigen Ort waren. Wir irrten ein wenig herum und als es uns zu blöd wurde, suchten wir die Tourist Information auf. Die nette Dame beschrieb uns den Weg zur Sehenswürdigkeit. Sie schickte uns wieder zu dem Parkplatz, wo wir bereits waren und dann sollten wir am Strand nach gehen und nach etwa 1 km wären wir dort. Wir stiegen nun also wieder in unser Auto und fuhren bereits zum 3. Mal auf diesen Parkplatz! Guten Tag, wir sind es wieder :-). Wir gingen zum Strand runter und watschelten los. Die Flut war gerade am abklingen und wir waren teilweise voll vom Wasser umgeben. Nach einem 1 km waren wir dort und sahen eine grosse Sanddüne, wo viele verschiedenen Farbtöne hatte. Sa cool aus, aber wir haben es uns ein wenig anders vorgestellt. Thömu wollte noch unbedingt ein Foto machen mit der 40 km/h-Tafel dort. Denn auch dieser Strand ist eine Strasse. Wir schlenderten nun gemütlich zurück und sahen am Strandeingang bereits Auto stehen. Da die Flut noch nicht abgeklungen war, mussten diese halt noch etwas warten, bevor sie den Strand runterbrettern können… Nun war es bereits nach Mittag und wir mampften dort noch ein Sandwich und unsere Grapefruit. Zum Glück picknickten wir auf einem gedeckten Platz, denn es begann leicht an zu nieseln.

 

Nun übernahm Thömu das Kommando, aber nur die Fahrt – ansonsten ist Karin weiterhin der Boss – het sie ämu z gfüu… (Anmerkung der Redaktion). Wie es sich in einer Ehe gehört! :-) Es war sehr mühsam zum fahren, da wir ein Tram nach dem andern vor uns hatten, heute ist wohl ein Slow-Down-Tag, oder so, immer 10 oder 20km/h weniger fahren als erlaubt… Aber wir erreichten unseren nächsten Zwischenhalt Noosa trotzdem. Wir hatten hier, wie auch bereits in Cairns, wieder das Vergnügen um x-Kreisel herum zu fahren. Nun was ist speziell an Noosa? Dort soll es einen Parkplatz geben, bei dem sich überall in den Bäumen Koalas aufhalten sollen. Wir stellen unser Auto also auf diesem Parkplatz ab und scannten die Bäume nach Koalas ab. Leider fanden wir absolut keinen und für einen grösseren Rundgang durch den Nationalpark waren wir bereits zu spät dran. Wir waren ja noch nicht an unserem Tagesziel… Enttäuscht stiegen wir wieder in unser Auto und fuhren ins Dörfchen zurück. Bei einem Kreisel war eine ganz herzige Verkehrstafel (Koala und Känguru), welche noch abgelichtet werden musste. Danach schlürften wir wieder einmal einen Cappuccino und beobachteten das Geschehen auf der Strasse.

 

Nun war es aber höchste Zeit, unser Tagesziel Alexandra Headland anzusteuern. Wir gaben den dortigen Campingplatz Franzi ein und der lotste uns souverän dorthin. Es war eine ganz gefürchige Fahrt von Noosa nach Alexandra Healand. Es war bereits am eindunkeln und der Himmel Richtung Süden war brandschwarz… uffff! Bald einmal kamen wir in die Zone wo sich die Schleusen des Himmels geöffent haben und es regnete in Strömen. Super – dunkel, Regen und das Licht von unserem Toyota, welches die Strasse eher schlecht als recht beleuchtet. Aber Thömu fuhr uns sicher auf den Campingplatz. Wir fanden den Campingplatz prompt und checkten ein. Unser Plan war einen Stellplatz für Biff zu nehmen. Da es aber in Strömen regnete, blitze und donnerte, entschieden wir uns für ein Cabin. Wir parkierten unser Auto und nun musste es schnell gehen mit ausladen. Sonnst würde alles nass werden. Karin öffnete bereits das Cabin und Thömu gab ihr unseren Bazar über den Gartenzaun hinein ins Cabin.

 

Nachdem alles eingeräumt war, machten wir uns auf den Weg, um etwas zu Essen. Damit wir nicht das ganze Dorf absuchen mussten, fragten wir die Dame im Campingbüro, wo wir hier etwas mampfen können. Sie empfahl uns das Alex Supporter Surf Club. Wir gingen durch die Glastüre und fanden uns an einer Rezeption wieder. Wir fragten, wo hier die Beiz ist und die Frau hinter der Rezeption, wollte zuerst unsere ID’s sehen!?! Thömu zückte diese hervor und Karin dachte, sie wolle eh nur wissen, wie dieser Mann heisst ;-). Aber nein, es ging ihr nicht darum, zu sehen, wie man(n) heisst, sondern fragte danach Karin, ob sie bereits 18-jährig sei und verlangte auch von ihr die ID… Wir mussten noch unsern Namen und die Adresse in ein Buch schreiben und bekamen einen Art Mitgliederausweis vom Sunshine Coast Surf Supporters Club. Häääää? Für was dieses Theater? Wir wollten doch nur etwas Znacht… Wir gingen danach die Treppe hoch und nun machte es bei uns auch Klick! Wir landeten in einem kleinen Casino mit Restaurant und Bar. Heute gab es für Karin das Chicken Thai Curry und Thömu entschied sich für das Monday Special - Paniertes Pouletschnitzel mit Pommes. Dazu trank Karin eine Pink Limonade und Thömu konnte hier doch noch das Original Bundaberg Rum & Cola trinken. In dieser Beiz haben wir mal supergünstig und sehr fein gegessen. Thömus Schnitzel kostete $ 11.95 und Karins Curry $ 18.00. Thömus Bundaberg-Cola war fast gleich teuer, wie sein Essen :-). Natürlich schlossen wir auch dieses Essen mit dem obligaten Espresso ab. Hier mussten wir alles am Tresen bestellen gehen und beim Espresso bekamen wir einen Pager. Sobald der losgeht, ist unser Getränk abholbereit.

 

Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und wir fuhren wieder zurück auf den Campingplatz. Dort verbrachten wir den Abend mit Blog schreiben, lesen und Prospekte studieren. Dann waren wir gegen 22.00 Uhr bereit fürs Bett und der Regen war auch wieder zurück…

von Karin & Thomas
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