Tag 26: Ostermontag, 25. April 2011 – Adelaide

Veröffentlicht auf von Karin & Thomas

Eigentlich wollten wir heute ja ausschlafen. Mit dem wurde irgendwie nichts, wir waren schon nach 7.00 Uhr wach. Die Sonne brannte bereits an die Zimmerfenster und heizte mächtig auf.

 

Wir gingen ins Erdgeschoss des Hotels um zu Frühstücken. Komischerweise fragte uns niemand nach unserer Zimmernummer oder so. Wir schlugen beim reichhaltigen Frühstücksbuffet mächtig zu und assen uns satt. Es scheint, dass das Frühstück wohl inbegriffen ist, obwohl bei der Buchung vermerkt war, „Frühstück nicht inklusive“.

Hatten wir nichts dagegen. Endlich mal ein Hotel mit Frühstück und Internetanschluss, ohne zusätzliche Kosten.

 

Dann gingen wir zu Fuss los Richtung Zentrum. Langsam aber sicher merkten wir, dass unser Hotel nicht so nahe am Zentrum ist, wie wir dachten. Alles zog sich ziemlich in die Länge. Wir kamen noch bei der Hertz-Vermietung vorbei, wo wir morgen das Auto abgeben müssen. Diese Angelegenheit inspizierten wir. Dann kamen wir zu einer Busstation, wo ein Gratisbus halten sollte. Nach einer halben Stunde warten wurde es uns zu Bunt und wir gingen zu Fuss weiter. Bald einmal kamen wir zum Victoria-Square, wo wir kurzerhand ein Tram bestiegen. An der Haltestelle kein Billettautomat, im Tram keiner – dann sahen wir auch wieso. Im Stadtzentrum selber ist das Tram gratis. Beim Rundle Mall, der Einkaufsstrasse von Adelaide, stiegen wir aus.

 

Wir bemerkten, dass an der North Terrace irgendein Umzug war. Wir schauten kurz vorbei und stellten fest, dass dies ein Umzug zum ANZAC-Day war. Heute war der Feiertag ANZAC-Day trumpf, Ostermontag wird morgen nachgeholt.

ANZAC-Day ist ein Gedenktag an die Gefallenen australischen und neuseeländischen Soldaten im ersten Weltkrieg. Am Morgen standen alle Fahnen auf Halbmast, diese wurden nach Mittag wieder hochgezogen.

Den Umzug mit viel Applaus an die Veteranen und weiss der Gugger was für Hubbis, interessierte uns nicht gross, also gingen wieder in die Shoppingstrasse. Dort war aber alles mehr oder weniger geschlossen.

 

So entschlossen wir uns, an den Torrens-River runterzugehen, so etwas wie die Aare von Adelaide, nur braun… Im Elder-Park, welcher direkt am Fluss ist, genossen wir das wunderschöne Wetter und kauften uns mal eine Glacé. Für die Konsumation fanden wir leider keinen Schattenplatz. Also mieteten wir kurzerhand ein Pedalo mit Sonnenschirm und strampelten gemütlich auf dem Fluss herum.

Wir konnten zwischen zwei Brücken hin- und herfahren und störten noch einige Schwarzschwäne und bemerkten dabei, dass diese ja weisse Flügel haben.

Nach einer halben Stunde war fertig lustig und wir mussten unser Pedalo wieder abgeben.

 

Nach einer kühlen Erfischung im Beizli, gingen wir wieder in die Shopping-Meile. Die Souveniershops hatten geöffnet, hatten aber nichts Schlaues an Lager. Als uns ein kleines Hüngerchen plagte, kehrten noch kurz im Mc ein. Dann machten wir uns auf den Weg zum Victoria-Square. Unterwegs kauften wir uns noch Fliegennetze und Audiokabel für die Radiolose Zeit ein.

 

Am Vicotria-Square machten wir es uns beim Brunnen auf der Wiese gemütlich. Wir genossen die Sonne und schrieben noch den Einkaufszettel für morgen.

Dann kam schon mal eine unheimliche Gestallt von Bettler und später sonst noch ein Liiribänz, mit dem wir nur Bärndütsch redeten. Wir bemerkten, dass dies wohl besoffene, randständige Aboriginals waren. Den australischen Urvölkern alle Ehre, aber als so mühsames Pack, wie hier müssen wir sie nicht erleben. Werden wir wohl auch nicht, wenn wir in ihren Gebieten sind.

Gemütlich war es da nicht mehr, mit diesen herumbrüllenden Leuten. Wir gingen zur Tramstation und dort lauerten diese auch noch herum… grrr, wie lange es auch dauerte, bis das nächste Tram kam…

Endlich hatten wir wieder ruhe, dies dachten wohl auch viele andere.

 

Unser Intermezzo in Adelaide geht somit mit einer unschönen Erinnerung zu Ende. Adelaide ist zwar eine hübsche kleine Stadt, aber für Besichtigungen hat sie nicht wahnsinnig viel zu bieten.

 

Wir fuhren bis South Terrace, wo wir ausstiegen und die letzten 10 Minuten noch zu Fuss zurücklegen mussten. Im Hotelzimmer angekommen, staunten wir nicht schlecht, als unser Zimmer nicht gemacht wurde. Wir wurden zwar darauf vorgewarnt, hätten aber nicht damit gerechnet, dass in einem 4-Stern- Hotel tatsächlich am ANZAC-Day nicht mal die Betten gemacht werden. Na ja, uns ist es ja eigentlich Wurst… Nun machten wir unsere Wäsche bereit, bevor wir mit dem Navi-Franzi ins Auto stiegen und uns zur nächstbesten Wäscherei führen liessen. Diese war tatsächlich auch geöffnet. So konnten wir vor dem Outback nochmals unsere Sachen waschen.

Schlau waren wir zwar nicht, zuerst schmissen wir unsere Wäsche in den Tumbler, welcher für uns wie eine Waschmaschine aussah. Als kein Wasser kam, bemerkten wir unser Missgeschick.

Also wieder umladen und die Waschmaschine füllen. 30 Minuten später konnten wir das Ganze nochmals in den Tumbler werfen.

Nach 20 Minuten nahmen wir das Zeugs raus, legten es zusammen und fuhren zum Hotel zurück.

 

 

 

Im Hotel machten wir uns eine Wäscheleine für die Sachen, welche noch nicht trocken waren.

Dann gingen wir wieder in den 6. Stock, wo wir unser Nachtessen bestellten. Das gleiche wie gestern, nur umgekehrt (Fisch für Karin, Chicken für Thömu).

Das Essen war lecker, wobei bei Thömu das Huhn nicht mit Spinat und getrockneten Tomaten gefüllt war. Für dieses Missgeschick vom Koch, bekamen wir dann den Espresso geschenkt.

 

Im Hotelzimmer wurde der Blog vervollständigt, und schon ein bisschen für morgen vorbereitet.

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B
<br /> Wildnis hetse verschlückt! :-) So mühsam, jetzte chame de 10 Täg nache läse u 1000gi vo Föteli nache luege. So viel zyt hani auso ufem bügu ou nid, THOMY u KARÄ!<br /> <br /> <br />
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