Tag 12: Montag, 11. April 2011 – Den Stränden entlang
Neuer Weckerrekord: 7.00 Uhr! :-) Wir standen auf, machten uns bereit und dann assen wir im Zimmer wieder unser selber zubereitetes Zmorge.
Dann fuhren wir bei schönstem Sonnenschein los Richtung Budderoo National Park, genauer genommen die Munnamurra Falls. Wir fuhren durch schöne hügelige Landschaft à la Emmental. Viel Landwirtschaft wird hier betrieben und die spuren des Hochwassers waren noch an den Zäunen zu sehen.
Wir fuhren über eine kleine Strasse bis in den Budderoo National Park hinein. Am Parkeingang trafen wir pünktlich um 9.00 Uhr zur Parköffnung ein und durften wieder einmal 11$ hinblättern. Dann parkierten wir unseren Wagen und machten uns schlau, was man da so machen kann. Ein Park-Ranger informierte uns, dass wir eine kleine Runde (ca. 2km) machen können, oder die Grosse Runde mit den Wasserfällen (4.6km). Für die grosse Runde bräuchten wir ca. 2 Stunden.
Des Weiteren informierte er uns, dass im Moment gerade Schulferien sind und es mit den Übernachtungen etwas schwierig werden könnte. Wir sollen doch wenn möglich die Übernachtungen vorausplanen.
Nun wollten wir zuerst aber mal da eine Runde zu Fuss machen. Wir begannen mit der kleinen Runde. Stapften durch den Regenwald und bewunderten die Natur. Das kristallklare Bächlein durch den Wald war sehr schön. An der Abzweigung zu den Minnamurra Falls entschlossen wir uns, diese auch noch zu besuchen. Nun ging der Weg ziemlich steil hoch. Den Regenwald hatten wir nun langsam aber sicher gesehen, aber wir warteten ja noch auf den Wasserfall. Nach ein paar Schweisstropfen kamen wir bei den Minnamurra Falls an. Besonders der Upper Minnamurra Fall war sehr schön. Er wurde schön von der Sonne beleuchtet. Thömu hatte mit seinem Föteler alle Hände voll zu tun. Dennoch gingen wir nach einer Pause und ein paar Fotos wieder Talwärts. Dort unten kamen wir bald nach 1,5 Stunden Marsch- und Fotozeit an und gingen nicht mehr beim Ranger vorbei, um die weiteren Ziele zu planen, wie er dies uns vorgeschlagen hatte.
Nun mussten wir mal weiterfahren. Nächstes Ziel Kiama, mit dem Blowhole. Zuerst wollten wir eigentlich irgendwo noch ein Käfeli nehmen, verschoben dies aber wegen fehlender Parkplätze. In Kiama beim Leuchtturm parkierten wir unser Auto und picknickten an einem sonnigen Plätzchen. Wahnsinnig viel brachten wir aber um 11.30 Uhr noch nicht runter. Aber das Jogurt mit Flöckli fütterte uns doch schon nicht schlecht.
Dann gings zu dem Blowhole. Vorne beim Leuchtturm ist alles aus Lawafelsen. Dort hat es einen natürlichen Tunnel, halb gefüllt mit Meerwasser. Hinten am Tunnel hat es gegen oben eine Öffnung. Wenn nun die Wellen in den Tunnel gelangen, drückt es oben das Wasser wie eine Fontäne raus. Heute war nicht viel zu sehen, das Meer war viel zu ruhig. Ein paar Spritzer kamen trotzdem raus.
Dann genossen wir noch den Ausblick und stiegen ins Auto für die Weiterfahrt nach Süden. Wir fuhren noch etwas der Küste entlang. Manchmal sah es da aus wie in Schottland. Grüne Wiesen bis an die Klippen…
Unser nächstes Ziel war Jervis Bay. In Huskisson genehmigten wir uns einen ersten Blick auf weisse Auto und gingen zu Fuss dem Green Patch entlang zum Beach. Hier zog Thömu mal die Schuhe aus und teste Sand und Wasser. Der weisse Sand ist sehr fein und knirscht, wenn man darüber geht. Das Wasser ist nicht besonders warm, geschätzte 20°C. Für ein Bad wäre die Luft zu kühl und zu windig gewesen. Natürlich wurde noch ein Sandsouvenir eingepackt.
Wir gingen dann zum Auto zurück und fuhren etwas weiter bis zum Parkplatz „Hole in the wall“. Dort stand kein einziges Auto... Trotzdem nahmen wir die 400m zum Beach unter die Füsse. Besonders speziell war es dort vorne aber nicht. Der Strand war sehr schmal und nicht besonders sauber. Das Loch in der Felswand sahen wir, war aber nicht der Rede wert.
Wir erklärten somit unseren Jervis Bay-Besuch als beendet und fütterten das Navi mit unserem Tagesziel Ulladulla. Nach einer Stunde Fahrzeit kamen wir um 16.40 Uhr dort an. Wir suchten uns eine Unterkunft und nach ein paar Mal hin und herfahren, wurden wir fündig. Im Motel Harbour Royal fanden wir ein Zimmer zu einem relativ anständigen Preis und sogar gratis Internet!!!
Schnell stellten wir unser Gepäck ins Zimmer und fuhren mit dem Auto sofort zum Leuchtturm von Ulladulla, dem Warden Head Lighthouse. Er zeigte sich in schönster Abendsonne. Dort vorne genossen wir den Blick aufs weite Meer und die schöne Abendsonne. Sonnenuntergang über dem Meer gibt es auch auf der Südhalbkugel nur auf der Westseite…
Dann fuhren wir zum Hafen zurück. Für ein Foto mit den Fischerbooten in der Abendsonne, war es bereits zu spät.
Also zurück in unser Zimmer. Dort richteten wir uns ein bisschen ein und gingen später zu Fuss auf Beizensuche. Viel Schlaues fanden wir da leider nicht. Nur Thai- und Vietnam-Frass. Das Steakhouse war leider geschlossen, so blieb nur noch der Gang zum Italiener. Wir nahmen aber nicht schon wieder Pizza, sondern Pasta. Diese waren gar nicht so schlecht. Das Victoria Bitter Bier von Thömu war auch gut, nur der Schaum fehlte…
Nach dem Nachtessen gings ins Zimmer zum Blog schreiben und internettlen…Sandstrände und Meer.
Wir fuhren dann weiter Richtung Jervis Bay Village. Prompt landeten wir wieder vor einem Nationalparkeingang und durften wieder 10$ hinblättern… Was solls... Später parkierten wir unser