Tag 18: Sonntag, 17. April 2011 – ein gemütlicher Sonntag
Sonntag = Ausschlafen. Ausschlafen hiess heute für uns 8.30 Uhr. Dann gingen wir zum Frühstück, wo es Toast und Müesli gab.
Dann war es schon wieder Zeit um in die Stadt zu fahren. An der Tramhaltestelle bemerkten wir, dass unser Tram auf der anderen Seite der Kreuzung wendete. Wegen einem Lauf durch die Stadt war der Tramverkehr heute Morgen etwas eingeschränkt. Also ab über die Kreuzung. Bis wir aber als Fussgänger mal grün hatten, war das Tram schon längst weg. Also warten wir eben aufs nächste.
Eigentlich wollten wir bis zum Parlamentsgebäude fahren, mussten wegen dem Lauf aber wieder aussteigen und den Rest zu Fuss gehen.
Dann kamen wir beim Parlamentsgebäude des Staates Viktoria an. So etwas, wie das Ratshaus in Bern, nur etwas grösser. Schnell ein Foto und schon gingen wir durch die Stadt zum Einkaufszentrum Melbourne Central. Die Architektur dort, haute uns nicht so sehr vom Hocker, wie sie im Reiseführer beschrieben war. Ausserdem bemerkten wir, dass wir gestern dort schon mal dort waren.
Nun weiter durch die Stadt, auf den Federations Square, wo wir wie immer im time-out einkehrten. Draussen hatte es keinen Platz mehr, wegen des Laufes war da alles ziemlich bevölkert. Trotzdem genossen wir natürlich unseren Cappuccino.
Nach dieser Pause machten wir uns auf den Weg, dem Fluss entlang, Richtung Melbourne Park. Am Yarra River genossen wir noch ein bisschen die Sonne von diesem strahlend schönen Tag. Dann gingen wir weiter zu den Stadien, wo die Australien Open ausgetragen werden. Das Rod Laver Stadion und die Tennisplätze rings herum, waren wie ausgestorben, aber Fotos von unserem Roger Federer waren trotzdem allgegenwärtig.
Nach der Umrundung des Tennisgeländes gings noch zum Olympic Parc. Dort fanden 1956 die Olympischen Sommerspiele statt. Im Gelände fand aber irgendeine Veranstaltung statt, also konnten wir da nicht rein.
Auf der anderen Seite des Yarra River gingen wir wieder Richtung Zentrum. An der Sonne war es schon richtig heiss. Beim Ruderclub beobachteten wir noch, wie sich junge Leute das Rudern in den grossen Kähnen beibringen liessen.
Schlussendlich kamen wir doch noch in der Stadt an. Am Southgate steuerten wir nochmals das von Woody empfohlene „Blue Train Café“ an und bekamen nach 5min Wartezeit einen freien Platz draussen an der Sonne.
Wir bestellten uns eine Pizza Hawaii, welche wir uns teilten und zum Dessert teilten wir uns noch einen Mixed-Berry-Cheescake, inkl. Käfu. Alles war also sehr gut und gemütlich, merci fürä Tipp, Woody!
Draussen genossen wir nochmals die Sonne und schauten einem Künstler an der Uferpromenade zu.
Zum Schluss des Tages ging es noch in die Swanston Street, wo wir noch ein paar Souvenirs zu kaufen hatten. So gings dort noch von Touri-Schuppen zu Touri-Schuppen, bevor wir später ins Circle-Line-Tram bis zu unserem Hotel fuhren.
Das Programm für den nächsten Tag mussten wir noch anschauen, dann gingen wir wieder raus, um ein gutes Beizli fürs Nachtessen zu finden. Wir wollten eigentlich in unserer Strasse, der Spencer Street ein Lokal aufsuchen, welches wir schon vom Vorbeigehen gesehen hatten. Diesmal sahen wir dieses jedoch nicht. Also gingen wir weiter Richtung Fluss und überquerten diesen gleich.
Schlussendlich landeten wir dort, wo wir gestern Abend nicht 1 Stunde auf den Tisch warten wollten.
Heute Abend hatten wir im „The Meat & Wine Co.“ mehr Glück und bekamen einen Tisch. Für Karin gab es ein feines Menü vom Huhn (mit den wohl besten Pommes, die Karin je gegessen hat) und Thömu bestellte gleich wieder ein Känguru. Wenn Thömu so weitermacht mit Känguru-Essen, hüpft der auf einmal wie eines davon :-) Uns beiden schmeckte dieses Essen also sehr und Schutzengel Karin wurde natürlich eingeladen. Merci Muus!!!
Gesättigt machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Kurz vor dem Hotel machten wir noch Halt im Coles, wo wir noch ein paar Proviant-Einkäufe für die nächsten Tage machten.
Im Hotel wurde wieder einmal gepackt, Blog geschrieben und schlussendlich gepennt.