Tag 6: Dienstag, 5. April 2011 – Downunder, hier sind wir!

Veröffentlicht auf von Karin & Thomas

Boarding um Mitternacht, so etwas haben wir wohl auch noch nie gemacht… :-) Wir nahmen die Plätze 79A und C im Airbus A380 der Singapore Airlines ein. Dies sind die gleichen Plätze, wie auf dem Flug nach Sinapur, jedoch auf der anderen Seite. Der Super-Vogel war schlecht ausgelastet, das Gerangel um die Mittelreihen ging somit los. Wir als Greenhorn, was solche Sachen anbelangt gingen leer aus.

 

Pünktlich um 00.35 Uhr gingen wir vom Gate. Kaum in der Luft, wurde schon das Essen serviert. Schon wieder essen… :-o Es gab Chickenwrap, das Zeugs war noch recht scharf.

Schon während dem Essen kam das Anschnallzeichen wieder und über die Lautsprecher wurde man aufgefordert sitzen zu bleiben und so… (wie es eben ist, wenn Turbulenzen in Sicht sind). Als die meisten fertig waren, wollte das Kabinenpersonal die Tabletts wieder einsammeln. Sie kamen zwei Reihen weit, bis der Pilot die Flight-Attendends sofort auf ihre Plätze schickte. Nicht ganz so schönes Gefühl, wenn diese sich auch noch stillhalten müssen.

 

Die Turbulenzen wurden nicht so schlimm wie erwartet, es hudelte einfach ein bisschen, wie es eben so ist, wenn Turbulenzen angesagt sind. Auf der Karte sahen wir noch, dass der Pilot vor Indonesien wahrscheinlich einem Gewitter ausgewichen ist.

Das Ghudel hörte bald einmal auf und wir versuchten es uns bequem zu machen und zu schlafen. Zwei Stunden vor Landung ging das Treiben im Flugzeug wieder los und das Frühstück wurde serviert. Anhand der schnell verstrichenen Zeit seit dem Nachtessen müssen wir wohl doch ein bisschen geschlafen haben…

Beim Landeanflug auf Sydney sahen wir bereits die Skyline und die Harbour-Bridge.

 

Kaum war unser Vogel am Boden, grüsste bereits der erste Regen vom Himmel. Die Einreise gestaltete sich für uns als sehr einfach und schnell. Keine Fragen am Zoll, dann zum Gepäck, wo wir noch lange auf Karins Tasche warten mussten. Als diese dann doch noch kam, wollten wir uns in die Schlange zur Gepäckkontrolle stellen (in Australien wird kontrolliert, dass nichts ins Land eingeschleppt wird, was nicht da hingehört, betrifft meistens Lebensmittel und Tiere). Ein Angestellter kam auf uns zu und wollte unsere ausgefüllten Einreiseformulare sehen. Thömu hatte bei „Foods“ ein YES, da wir noch Schoggi dabei hatten. Er fragte, was das für Food sei, die kurze Antwort „Some Chocolate“ reichte ihm völlig. Er machte einen Stempel aufs Formular und schickte uns weit nach hinten. Dort befand sich der Express-Ausgang. Den beiden Angestellten dort mussten wir auch nochmals beiden separat das Formular zeigen. Dann ging’s an den ganzen Schlangen vorbei nach Sydney. Unser Gepäck wollte niemand sehen. Was haben wir da auch für ein Glückslos gezogen?

 

Nun ab zum Airport-Train, Ticket lösen (auch noch teuer 16$ Einfach pro Person)… Da wir Dänu auf Anhieb nicht erreichen konnten, fuhren wir zur Haltestelle Kingscross. Dort erreichten wir dann Dänu telefonisch. Wir machten ab, dass wir unser Gepäck bei seiner Freundin Nadine im Auto deponieren könnten. Damit mussten wir noch ein kleines Stück fahren. Um jetzt weiterzufahren brauchten wir zuerst ein Ticket. Die unfreundliche Dame am Schalter sagte einfach, es gäbe Karten von 41 bis 91 $. Was jetzt für uns das Beste wäre, konnte sie uns zuerst nicht sagen.

Schlussendlich stellte sich heraus, dass wir das kleinste Abo lösen müssen. Leider für 7 Tage, wobei wir nur 4 bräuchten, was solls…

In Double Bay fanden wir die abgemachte Haltestelle und trafen bald Nadine. So waren wir schon mal unser Gepäck los.

Wir nahmen den nächsten Bus und fuhren damit direkt an den Hafen. Hunger machte sich langsam bemerkbar und in der Operabar am Fusse der weltberühmten Oper verschlangen wir eine feine Pizza und Thömu genehmigte sich sein erstes australisches Bierchen.

Die Wolken lichteten sich und die Stadt begann sich im besten Licht zu präsentieren. Wir flanierten um die Oper und am Hafen herum. Der Föteler war im Dauereinsatz. In einem Kaffee gabs zum Zvieri mal einen feinen Kaffee.

 

Nun besuchten wir noch das Visitor-Center und deckten uns mit Kartenmaterial ein. Langsam begann es schon einzunachten. Es war wieder mal Zeit fürs Essen, aber Hunger hatten wir eigentlich nicht gross. Also bestellten wir uns im Subway ein kleines Sandwich und assen dies draussen am Hafen.

 

Um 18.30 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Rose Bay, unserem Zuhause für die nächsten 4 Nächte bei Dänu und Nadine. Kaum waren wir am Bahnhof unter Dach öffneten sich die Schleusen am Himmel und es regnete wieder einmal. Glück gehabt.

Wir erreichten problemlos die Endstation Bondi Jctn. Dort mussten wir auf den Bus umsteigen, wussten aber nicht genau wo aussteigen, denn Haltestellennamen gibt es hier nicht. Assos-Bike-Geschäft rechts, dann Rechtskurve, dann aussteigen. Gebannt schauten wir ins Finstere. Jetzt doch Assos – und die Rechtskurve auch noch. Nadine erwartete uns bereits an der Bushaltestelle und begleitete uns zu ihrer Wohnung.

 

Wir konnten unser Gästezimmer beziehen und verbrachten den Abend noch gemütlich mit schwatzen auf dem Sofa. Dänu Wyss kam erst ein bisschen später nach Hause, er hatte noch einen Jass-Termin. :-)

Doch ziemlich spät, um 23.30 Uhr gingen wir zu Bett.

 

PS: Zeitdifferenz zu CH-AUS +8h

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B
<br /> Nume das ig öppis gschribe ha. Gruss a Dänu.<br /> <br /> <br />
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